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<title>Prädator</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Prädator</span></h1>
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<p><b>Prädator</b> (<a href="Lateinische_Sprache" class="mw-redirect" title="Lateinische Sprache">lat.</a> <i>praedatio</i> Beutemachen, Plündern, Rauben<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) bezeichnet in der <a href="Biologie" title="Biologie">Biologie</a>, in allgemeiner Form, einen Organismus, der einen anderen zum Zweck der Nahrungsaufnahme nutzt und dabei meist tötet.<sup id="cite_ref-Taylor_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Taylor-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das „Opfer“ eines Prädators ist dessen <a href="Beutetier" title="Beutetier">Beute</a>. <a href="Synonym" title="Synonym">Synonyme</a> Bezeichnungen für Prädator sind Räuber, <a href="Beutegreifer" title="Beutegreifer">Beutegreifer</a>, <b>Fressfeind</b> und seltener Episit.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Steht ein Prädator in der <a href="Nahrungskette" title="Nahrungskette">Nahrungskette</a> ganz oben, spricht man von einem <a href="Spitzenpr%C3%A4dator" title="Spitzenprädator">Spitzenprädator</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definitionen">Definitionen</h2></div>
<p>Die Bezeichnungen <i>Prädator</i> bzw. <b>Prädation</b> werden innerhalb der <a href="%C3%96kologie" title="Ökologie">Ökologie</a> nicht einheitlich verwendet. Es existieren zahlreiche Definitionen, beinahe in jedem Lehrbuch eine andere.<sup id="cite_ref-Abrams_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Abrams-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Vielfalt lässt sich auf zwei grundlegende Kategorien zurückführen: Entweder wird die Prädation anhand der Aktionen (des Verhaltens) definiert. Ein Prädator ist danach eine Art, die entsprechende Verhaltensweisen zeigt, zum Beispiel Jagd- und Tötungsverhalten, und entsprechende morphologische Anpassungen an diese Art des Nahrungserwerbs aufweist. Oder die Prädation wird anhand der Interaktion zweier Arten definiert, bei der die eine Art (der Prädator) profitiert, während die andere Art Nachteile erleidet. Einige verwenden auch eine Kombination dieser Kategorien. Ein weit verbreitetes Lehrbuch der Ökologie definiert Prädatoren zum Beispiel zunächst rein aufgrund der Interaktion, unterscheidet dann aber nach den Mechanismen vier Gruppen: echte Räuber, <a href="Weideg%C3%A4nger" title="Weidegänger">Weidegänger</a>, <a href="Parasitoid" title="Parasitoid">Parasitoide</a> und <a href="Parasit" class="mw-redirect" title="Parasit">Parasiten</a>.<sup id="cite_ref-Begon_et_al._Definition_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Begon_et_al._Definition-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>„Typische“ oder „eigentliche“ Prädatoren oder Räuber passen in beide Kategorien. Eine Vielzahl anderer Organismen wird dadurch aber, je nach Verwendung, entweder einbezogen oder ausgeschlossen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Interaktionen">Interaktionen</h3></div>
<p>Der einflussreiche amerikanische Ökologe <a href="Eugene_P._Odum" title="Eugene P. Odum">Eugene P. Odum</a> hat ein Schema populär gemacht, nach dem alle Interaktionen zwischen Populationen zweier Arten nach ihren Auswirkungen schematisiert werden können. Diesem Schema nach wird unterschieden, ob die Interaktion für die betreffende Art positiv (dargestellt als Pluszeichen +), negativ (dargestellt als Minuszeichen −) oder neutral (dargestellt als Ziffer Null 0) ist. Es ergibt sich eine Interaktionsmatrix mit sechs (oder fünf, wenn die neutrale Nicht-Interaktion 0/0 ausgeschlossen wird) möglichen Wechselwirkungen. Nach Odum existieren zwei Interaktionen der Form +/-, d.&nbsp;h. solche, bei der eine Art profitiert, während die andere dabei Nachteile erleidet,<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Raub (Prädation) und <a href="Parasitismus" title="Parasitismus">Parasitismus</a>, die nach der Größe unterschieden werden: Der Räuber ist im Allgemeinen größer als seine Beute, ein Parasit hingegen kleiner. Andere Ökologen haben die Definition weiter vereinfacht, so dass alle Interaktionen der Form +/- als Prädation aufgefasst werden.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch was genau die positiven Auswirkungen ausmacht, wird verschieden aufgefasst; möglich sind zum Beispiel die Wirkung auf die Populationsgröße oder auf das Wachstum der Population (auf ihre Produktivität), wobei sich diese Wirkungen, über kurze und lange Zeitspannen hinweg, fundamental unterscheiden können.<sup id="cite_ref-Abrams_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-Abrams-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es sind sogar Fälle zu berücksichtigen, bei denen der Prädator auf kurze Sicht negative, auf längere Sicht aber positive Auswirkungen auf seine Beute hat. Dies wäre zum Beispiel bei einer Beuteart der Fall, die ihren Lebensraum über die <a href="Tragf%C3%A4higkeit_(%C3%96kologie)" title="Tragfähigkeit (Ökologie)">Tragfähigkeit</a> hinaus ausnutzt. In der Praxis sind auch Fälle zu berücksichtigen, bei denen zwischen Arten gleichzeitig Konkurrenz und Prädation bedeutsam ist, etwa bei <a href="Allesfresser" title="Allesfresser">Allesfressern</a>. Selbst dass zwei Arten wechselseitig jeweils Räuber und Beute füreinander sind, kommt nicht selten vor, vor allem bei Adulti und Jungtieren.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Folgt man dieser weit gefassten Definition, ist nicht nur ein Parasit oder ein <a href="Pathogen" class="mw-redirect" title="Pathogen">Pathogen</a>, sondern auch ein <a href="Pflanzenfresser" title="Pflanzenfresser">Pflanzenfresser</a> generell ein Prädator.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mechanismen">Mechanismen</h3></div>
<p>Organismen, die sich von anderen Organismen ernähren, sind nach diesen Definitionen Prädatoren, wenn sie, zusätzlich zur Art der Interaktion, bestimmte evolutive <a href="Evolution%C3%A4re_Anpassung" title="Evolutionäre Anpassung">Adaptationen</a> an diese Ernährungsweise aufweisen. Meist werden dann nur solche Organismen als Prädatoren aufgefasst, deren Beute (zumindest zu Beginn des Fressvorgangs) lebendig ist, dabei letztlich aber getötet wird.<sup id="cite_ref-Bengtson_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bengtson-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies schließt Parasiten und Krankheitserreger aus, während <a href="Parasitoid" title="Parasitoid">Parasitoide</a> (also Parasiten, die den Wirt letztlich regelmäßig zum Abschluss ihrer Entwicklung abtöten) dazugerechnet werden können oder nicht. Während manche Definitionen Pflanzenfresser ganz ausschließen,<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> können nach anderen solche dazugehören, die ihre „Beute“ abtöten. Danach wäre ein <a href="Samenfresser" title="Samenfresser">samenfressender</a> Vogel ein Prädator, ein <a href="Weideg%C3%A4nger" title="Weidegänger">Weidegänger</a> jedoch meist nicht (da die abgeweideten Pflanzen in der Regel den Fressvorgang überleben).
</p><p>Ob Parasitismus eine Form der Prädation ist oder nicht, ist auch nach dieser Kategorie definitionsabhängig. Nach einer Analyse aktueller englischsprachiger Lehrbücher (n=20) behandelt etwa ein Drittel davon Parasitismus als eine Form der Prädation.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Räuber-Beute-Beziehungen"><span id="R.C3.A4uber-Beute-Beziehungen"></span>Räuber-Beute-Beziehungen</h3></div>
<p>Die Interaktion zwischen Prädator und Beute wird als <a href="R%C3%A4uber-Beute-Beziehung" title="Räuber-Beute-Beziehung">Räuber-Beute-Beziehung</a> mathematisch <a href="Modell" title="Modell">modelliert</a>, oft werden sie durch <a href="Lotka-Volterra-Gleichungen" title="Lotka-Volterra-Gleichungen">Lotka-Volterra-Gleichungen</a> beschrieben. Die Interaktionen wirken auf beide Beteiligte mehr oder weniger stark ein, wodurch es bei spezialisierten Arten oft zu wechselseitiger Anpassung oder <a href="Koevolution" title="Koevolution">Koevolution</a> kommt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ökologen, aber auch angewandte Wissenschaftler sind dabei oft besonders interessiert daran, ob ein Prädator seine Beute kontrolliert, das heißt ihre Populationsgröße regeln oder begrenzen kann.<sup id="cite_ref-Taylor_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Taylor-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ausgeschlossen bei der Modellierung wird dabei normalerweise die Konsumtion von totem organischen Material, wie beispielsweise bei <a href="Aasfresser" title="Aasfresser">Aasfressern</a> (Nekrophagen) und <a href="Saprophagen" class="mw-redirect" title="Saprophagen">Saprophagen</a>. Dies liegt daran, dass ein Aasfresser auf die Populationsgröße seiner Beute nicht rückwirken kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Systematik">Systematik</h2></div>



<p>Prädatoren gibt es in allen <a href="Systematik_der_vielzelligen_Tiere" title="Systematik der vielzelligen Tiere">Tierklassen</a>. Ein Lehrbuch des Biologen <a href="Michael_Begon" title="Michael Begon">Michael Begon</a> und Kollegen<sup id="cite_ref-Begon_et_al._Definition_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Begon_et_al._Definition-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> unterteilt Prädatoren in folgende Gruppen:
</p>
<dl><dt>Echte Räuber</dt>
<dd></dd>
<dd>erbeuten meist verschiedene Organismen und töten sie gleich nach dem Angriff. Die Beute wird ganz oder teilweise gefressen.</dd>
<dd>Beispiele:</dd></dl>
<ul><li><a href="Fleischfressende_Pflanzen" title="Fleischfressende Pflanzen">Fleischfressende Pflanzen</a></li>
<li><a href="Raubtiere" title="Raubtiere">Raubtiere</a></li>
<li><a href="Greifv%C3%B6gel" title="Greifvögel">Greifvögel</a> (z.&nbsp;B. <a href="Falkenartige" title="Falkenartige">Falkenartige</a><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>)</li>
<li>Fleischfressende Meeresbewohner (wie der <a href="Pottwal" title="Pottwal">Pottwal</a><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>)</li></ul>
<dl><dt>Weidegänger</dt>
<dd></dd>
<dd>sind Organismen, die im Laufe ihres Lebens eine große Zahl von anderen lebenden Organismen (Pflanzen) abweiden und damit in der Regel nur Teile dieser Organismen aufnehmen. Der Angriff auf diese Organismen ist in der Regel schädlich, jedoch selten tödlich.<sup id="cite_ref-Begon_et_al._Definition_Weidegänger_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-Begon_et_al._Definition_Weidegänger-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd>
<dd>Beispiele:<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<ul><li>nahezu alle <a href="Paarhufer" title="Paarhufer">Paarhufer</a> (z.&nbsp;B. <a href="Schafe" title="Schafe">Schafe</a>, <a href="Hausrind" title="Hausrind">Kühe</a>)</li>
<li><a href="Schnecken" title="Schnecken">Schnecken</a></li>
<li>Pflanzen fressende Insekten</li></ul>
<dl><dt><a href="Parasitismus" title="Parasitismus">Parasiten</a></dt>
<dd></dd>
<dd>konsumieren ebenfalls nur einen Teil der Beute. Parasiten können dabei entweder Tieren, Pflanzen, Pilze oder Bakterien sein. Die meisten schädigen ihren <a href="Wirt_(Biologie)" title="Wirt (Biologie)">Wirt</a>, indem sie seine Energiequellen anzapfen, oder durch die Abgabe von Giften sowie mechanisch, durch die Verletzung von Haut und Geweben.<sup id="cite_ref-DZIF_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-DZIF-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<dl><dd>Der Befall wirkt sich zwar meistens negativ auf die Beute aus, führt jedoch nur manchmal zu deren Tod. Es werden einzelne oder wenige Individuen angegriffen, wobei es hier eine enge Parasit-Wirt-Beziehung gibt, die bei echten Räubern oder Weidegängern fehlt.</dd>
<dd>Beispiele:</dd></dl>
<ul><li><a href="Bandw%C3%BCrmer" title="Bandwürmer">Bandwürmer</a><sup id="cite_ref-DZIF_18-1" class="reference"><a href="#cite_note-DZIF-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Schlupfwespen" title="Schlupfwespen">Schlupfwespen</a><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Läuse (<a href="Tierl%C3%A4use" title="Tierläuse">Tierläuse</a>, <a href="Pflanzenl%C3%A4use" title="Pflanzenläuse">Pflanzenläuse</a> etc.)<sup id="cite_ref-DZIF_18-2" class="reference"><a href="#cite_note-DZIF-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Trypanosomen" title="Trypanosomen">Trypanosomen</a><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Plasmodium" title="Plasmodium">Plasmodien</a><sup id="cite_ref-DZIF_18-3" class="reference"><a href="#cite_note-DZIF-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Die Abgrenzung ist nicht immer scharf; zum Beispiel agieren <a href="Pflanzenfresser" title="Pflanzenfresser">Pflanzenfresser</a>, die einzellige <a href="Algen" class="mw-redirect" title="Algen">Algen</a> oder <a href="Same_(Pflanze)" title="Same (Pflanze)">Samen</a> aufnehmen, teilweise wie echte Räuber.
</p><p>Ein alternatives Schema, das beispielsweise bei Pilzen üblich ist, unterscheidet Biotrophie (Ernährung von lebenden Organismen), Nekrotrophie (Ernährung von abgetöteten Organismen) und Saprotrophie (Ernährung von bereits toten Organismen). Bei Pilzen würde also, anstelle von Prädatoren, in gleichem Sinne von Biotrophen gesprochen.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fleischfresser">Fleischfresser</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Fleischfresser" title="Fleischfresser">Fleischfresser</a></i></div>
<p>Die Bezeichnungen Fleischfresser, Zoophage oder Raubtier (Carnivor) entsprechen dem bereits definierten „Räuber“, umfassen aber auch <a href="Fleischfressende_Pflanze" class="mw-redirect" title="Fleischfressende Pflanze">fleischfressende Pflanzen</a> und <a href="Fleischfressende_Pilze" title="Fleischfressende Pilze">fleischfressende Pilze</a>. Neben den Carnivoren gibt es auch <a href="Omnivor" class="mw-redirect" title="Omnivor">omnivore</a> Räuber, wie z.&nbsp;B. <a href="Dachs" class="mw-redirect" title="Dachs">Dachs</a> und <a href="Mensch" title="Mensch">Mensch</a>. Begriffe wie Nesträuber geben wieder, dass der Prädator bevorzugt Nestlinge und Eier raubt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Körner-_und_Fruchtfleischfresser"><span id="K.C3.B6rner-_und_Fruchtfleischfresser"></span>Körner- und Fruchtfleischfresser</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Samenfresser" title="Samenfresser">Samenfresser</a></i></div>
<p>Als <i>seed predators</i> werden im englischen Sprachgebrauch (speziell in den USA) auch Tierarten bezeichnet, die <a href="Same_(Pflanze)" title="Same (Pflanze)">Samen</a> (<i>seeds</i>) fressen (<i>seed predation</i>); hierfür wird im Deutschen inzwischen neben <i>Körnerfresser</i> auch die Bezeichnung <i>Samenprädator</i> benutzt. In ähnlicher Weise wird gelegentlich <i>pulp predator</i> als <i>Fruchtfleischprädator</i> (statt: <i>Fruchtfleischfresser</i> bzw. <i><a href="Weichfresser" title="Weichfresser">Weichfresser</a></i>) übersetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abgrenzung_zum_Konsumenten">Abgrenzung zum Konsumenten</h2></div>
<p>Grundsätzlich sind alle Prädatoren auch <a href="Konsument_(%C3%96kologie)" title="Konsument (Ökologie)">Konsumenten</a>, sie ernähren sich als <a href="Heterotrophie" title="Heterotrophie">heterotrophe</a> Organismen von anderen Lebewesen. Diese Bezeichnung findet aber vorwiegend bei qualitativen und quantitativen Untersuchungen des Stoffkreislaufes und des Energieflusses in einem Ökosystem Verwendung. Aber es sind nicht alle Konsumenten auch Prädatoren, z.&nbsp;B. ernähren sich <a href="Aasfresser" title="Aasfresser">Aasfresser</a> von toten Organismen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Michael_Begon" title="Michael Begon">Michael E. Begon</a>, <a href="Colin_R._Townsend" title="Colin R. Townsend">Colin R. Townsend</a>, <a href="John_L._Harper" title="John L. Harper">John L. Harper</a>: <i>Ökologie.</i> Spektrum – Akademischer Verlag, Heidelberg u.&nbsp;a. 1998, ISBN 3-8274-0226-3.</li>
<li><a href="R%C3%BCdiger_Wehner" title="Rüdiger Wehner">Rüdiger Wehner</a>, <a href="Walter_Gehring" title="Walter Gehring">Walter Gehring</a>: <i>Zoologie.</i> 24., vollständig überarbeitete Auflage. Georg Thieme, Stuttgart u.&nbsp;a. 2007, ISBN 978-3-13-367424-9.</li>
<li><i>Lexikon der Biologie.</i> Band 11: <i>Phallaceae bis Resistenzzüchtung.</i> Spektrum – Akademischer Verlag, Heidelberg 2003, ISBN 3-8274-0336-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Predation?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Prädation</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Pr%C3%A4dator" class="extiw external" title="wikt:Prädator">Wiktionary: Prädator</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/praedation/53427">Prädation</a> im Lexikon der Biologie, www.spektrum.de. Abgerufen am 13. April 2016</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Pons Wörterbuch Schule und Studium Latein–Deutsch.</i> Pons, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-12-517983-7.</span>
</li>
<li id="cite_note-Taylor-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Taylor_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Taylor_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Robert J. Taylor: <i>Predation</i> (= <i>Population and Community Biology.</i>). Chapman &amp; Hall, London 1984, ISBN 0-412-25060-8.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Matthias_Schaefer" title="Matthias Schaefer">Matthias Schaefer</a>: <i>Ökologie.</i> = <i>Wörterbuch der Ökologie.</i> (= <i>UTB.</i> 430). 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Gustav Fischer, Jena 1992, ISBN 3-334-60362-8.</span>
</li>
<li id="cite_note-Abrams-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Abrams_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Abrams_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Peter A. Abrams: <i>On classifying interactions between populations.</i> In: <i>Oecologia.</i> Band 73, Nr. 2, 1987, S. 272–281, <a href="https://doi.org/10.1007/BF00377518" class="extiw external" title="doi:10.1007/BF00377518">doi:10.1007/BF00377518</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-Begon_et_al._Definition-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Begon_et_al._Definition_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Begon_et_al._Definition_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Michael E. Begon, Colin R. Townsend, John L. Harper: <i>Ökologie.</i> 1998, S. 718.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Ebenso <a href="Neil_A._Campbell" title="Neil A. Campbell">Neil A. Campbell</a>, <a href="Jane_B._Reece" title="Jane B. Reece">Jane B. Reece</a>: Biologie. Spektrum-Verlag, Heidelberg-Berlin 2003, ISBN 3-8274-1352-4, S. 1407–1408.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Eugene_P._Odum" title="Eugene P. Odum">Eugene P. Odum</a>: <i>Fundamentals of Ecology.</i> W. B. Saunders, Philadelphia PA u.&nbsp;a. 1953; deutsch hier zitiert nach Eugene P. Odum: <i>Grundlagen der Ökologie.</i> Band 1: <i>Grundlagen.</i> Übersetzt von Jürgen und Ena Overbeck. 2., unveränderte Auflage. Thieme, Stuttgart u.&nbsp;a. 1983, ISBN 3-13-382302-7, S. 340.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">zur Problematik dieser Gleichsetzung vgl. John N. Thompson: <i>Variation in Interspecific Interactions.</i> In: <i>Annual Review of Ecology and Systematics.</i> Band 19, 1988, S. 65–87, <a href="https://doi.org/10.1146/annurev.es.19.110188.000433" class="extiw external" title="doi:10.1146/annurev.es.19.110188.000433">doi:10.1146/annurev.es.19.110188.000433</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Gary A. Polis, Christopher A. Myers, Robert D. Holt: <i>The Ecology and Evolution of Intraguild Predation: Potential Competitors That Eat Each Other.</i> In: <i>Annual Review of Ecology and Systematics.</i> Band 20, 1989, S. 297–330, <a href="https://doi.org/10.1146/annurev.es.20.110189.001501" class="extiw external" title="doi:10.1146/annurev.es.20.110189.001501">doi:10.1146/annurev.es.20.110189.001501</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-Bengtson-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Bengtson_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Stefan_Bengtson" title="Stefan Bengtson">Stefan Bengtson</a>: <i>Origins and early evolution of predation.</i> In: <i>Paleontological Society. Papers.</i> Band 8, 2002, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221089-3326%22&amp;key=cql">1089-3326</a></span></span>, S. 289–318.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. etwa Robert F. Denno, Danny Leweis: <i>Predator Prey Interactions.</i> In: <a href="Simon_A._Levin" class="mw-redirect" title="Simon A. Levin">Simon A. Levin</a> (Hrsg.): <i>The Princeton Guide to Ecology.</i> Princeton University Press, Princeton NJ u.&nbsp;a. 2009, ISBN 978-0-691-12839-9, Kap. II.7.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">„<i>Predation and parasitism were viewed as being very similar in 65&nbsp;% of GB and GE textbooks, while 35&nbsp;% viewed parasitism as a type of predation.</i>“ Bradford D. Martin, Ernest Schwab: <i>Current Usage of Symbiosis and Associated Terminology.</i> In: <i>International Journal of Biology.</i> Band 5, Nr. 1, 2013, S. 32–45, <a href="https://doi.org/10.5539/ijb.v5n1p32" class="extiw external" title="doi:10.5539/ijb.v5n1p32">doi:10.5539/ijb.v5n1p32</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter A. Abrams: <i>The evolution of predator-prey interactions: Theory and Evidence.</i> In: <i>Annual Review of Ecology and Systematics.</i> Band 31, 2000, S. 79–105, <a href="https://doi.org/10.1146/annurev.ecolsys.31.1.79" class="extiw external" title="doi:10.1146/annurev.ecolsys.31.1.79">doi:10.1146/annurev.ecolsys.31.1.79</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2003/1320/pdf/BertramChristina-2003-07-04.pdf"><i>Christina Bertram: Retrospektive Analyse von Datensätzen über Erkrankungen und Todesursachen von Greifvögeln in Zoologischen Gärten unter besonderer Berücksichtigung ihrer Haltung; Ernährung von Greifvögeln</i> S. 9</a> <a href="Justus-Liebig-Universit%C3%A4t_Gie%C3%9Fen" title="Justus-Liebig-Universität Gießen">Justus-Liebig-Universität Gießen</a>, aufgerufen am 24. November 2022</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/welt-der-tiere/pottwale-wal-mittelmeer-102.html"><i>Welt der Tiere Pottwale - Riesen im Mittelmeer</i></a> <a href="Bayerischer_Rundfunk" title="Bayerischer Rundfunk">Bayerischer Rundfunk</a>, aufgerufen am 24. November 2022</span>
</li>
<li id="cite_note-Begon_et_al._Definition_Weidegänger-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Begon_et_al._Definition_Weidegänger_16-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael E. Begon, Colin R. Townsend, John L. Harper: <i>Ökologie.</i> 1998, S. 723.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/lexikon/biologie-kompakt/weidegaenger/12779"><i>Kompaktlexikon der Biologie: Weidegänger</i></a> <a href="Spektrum_der_Wissenschaft" title="Spektrum der Wissenschaft">Spektrum der Wissenschaft</a>, aufgerufen am 24. November 2022</span>
</li>
<li id="cite_note-DZIF-18"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-DZIF_18-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DZIF_18-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DZIF_18-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DZIF_18-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dzif.de/de/glossar/parasiten"><i>Parasiten. Ausführliche Beschreibung</i></a> <a href="Deutsches_Zentrum_f%C3%BCr_Infektionsforschung" title="Deutsches Zentrum für Infektionsforschung">Deutsches Zentrum für Infektionsforschung</a>, aufgerufen am 24. November 2022</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/13673_DEU_HTML.php"><i>Parasiten als Jungbrunnen: Infizierte Ameisen leben länger</i> vom 20. Mai 2021</a> <a href="Universit%C3%A4t_Mainz" class="mw-redirect" title="Universität Mainz">Universität Mainz</a>, aufgerufen am 24. November 2022</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-12/unterschaetztes-tier-schlupfwespe"><i>Claudia Füßler: Das unterschätzte Tier: Ein Paradeparasit, der im Haushalt hilft</i></a> <a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a>, aufgerufen am 24. November 2022</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/die-physik-der-parasiten-1/"><i>Die Physik der Parasiten</i> vom 28. Mai 2020</a> <a href="Universit%C3%A4t_W%C3%BCrzburg" class="mw-redirect" title="Universität Würzburg">Universität Würzburg</a>, aufgerufen am 24. November 2022</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Amy R. Tuininga: <i>Interspecific Interaction Terminology: From Mycology to General Ecology.</i> In: John Dighton, James F. White Jr., James White, Peter Oudemans (Hrsg.): <i>The Fungal Community. Its Organization and Role in the Ecosystem</i> (= <i>Mycology Series.</i> 23). 3rd edition. Taylor &amp; Francis, Boca Raton, FL u.&nbsp;a. 2005, ISBN 0-8247-2355-4, S. 265–286.</span>
</li>
</ol></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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